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GIB DEM AFFEN KEINEN ZUCKER! Verantwortung macht das Leben süß

GIB DEM AFFEN KEINEN ZUCKER! Verantwortung macht das Leben süß

GIB DEM AFFEN KEINEN ZUCKER!

Verantwortung macht das Leben süß    

Mein Leben ist süß. Im übertragenen Sinn definitiv. Ich liebe, was ich tue, die Menschen, die mich umgeben, die Aufgaben, die sich mir stellen und ich habe eine schöne Vision von der Zukunft. Ich bin fröhlich, kreativ und wissbegierig und … eigenverantwortlich. So dachte ich zumindest. Bis ich darauf kam: Mein Leben ist womöglich zu süß!? Und zwar im wahrsten Wortsinn. Viel zu süß, um wahr, aber vor allem, um gut für mich zu sein. Zeit es herauszufinden, Zeit für einen Selbstversuch …

 

Dieser Artikel ist ursprünglich 2016 als Gastartikel im Blog von „Lebenstempo-Macherin“ Petra Schuseil erschienen, der aufgrund einer Hackerattacke nicht mehr aufrufbar ist. Aus aktuellem Anlass stelle ich ihn hier nochmals online. Denn in diesem Jahr hat „die kleine Botin“ Daniela Gaigg die #wenigermehr Fasten-Challenge ausgerufen.  


Aus dem Bauch raus

Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, ist sehr gut. Der erste Impuls ist doch meist der Richtige. Ich bin so ein Bauch-Typ. Ich meine zu wissen, was mir guttut, wonach mein Körper verlangt und wann es genug ist. Auch Nahrungsaufnahme passiert bei mir vielmehr „aus dem Bauch heraus“, als dort hinein.

Wären da nicht die äußeren Einflüsse: Familienessen, ein schneller Muffin beim Bäcker, Naschware an der Supermarktkasse, süße Verführungen immer und überall. Ich habe kein Thema mit Süßem an sich. Es ist das Umfeld, das meine Bauchentscheidungen so oft sabotiert. Aber wer trägt dafür die Verantwortung?

Selbstversuch zur Fastenzeit

Die Fastenzeit war mir bisher nie besonders wichtig gewesen. Während andere vorübergehend auf Alkohol verzichteten, ihren Fleischkonsum einstellten oder Süßigkeiten abschworen, aß und trank ich die berühmten vierzig Tage lang immer genau das gleiche, wie an den übrigen dreihundertfünfundzwanzig auch. Dieses Mal sollte es anders kommen.

Denn schon länger experimentierte ich mit meinen Essgewohnheiten. Ich trug Infos zusammen, las Expertenmeinungen, recherchierte das Internet leer. In der gesamten Ernährungsdebatte schien ein Thema die Geister zu scheiden wie kaum ein anderes: Zucker!

Was ich wusste: Zucker ist ungesund. Punktum. Zwar kann der Mensch ohne ihn nicht leben, aber den verantwortungsvollen Umgang damit haben die meisten von uns längst verlernt. Was ich nicht wusste: Wo ist überall Zucker drin? Geht es überhaupt ganz ohne? Welche Alternativen gibt es? Vierzig Tage, um drauf zu kommen. Vierzig Tage, um darauf zu verzichten.

Sweets for my Sweet, Sugar for the Dummy

Seit Aschermittwoch kämpfe ich mich nun durch den Dschungel aus Saccharose, Fructose, Glucose, Dextrose, Maltose und wie sie alle heißen. Der industrielle Haushaltszucker flog gleich am ersten Tag aus dem Vorratsschrank. Auch andere Vorräte, denen mithilfe irreführender Packungsangaben etwas vom „reinen Naturprodukt“ beigemischt ist, habe ich weggeben.

Die Süßigkeiten-Lade ist jetzt mit Trockenfrüchten und Nüssen gefüllt. Wenn ich Saft möchte, presse ich Orangen. Gekocht wird mit Honig, Birkenzucker und Datteln. Es gäbe noch viele alternative Süßungsmittel, aber deren Eigenschaften ähneln mir teilweise zu sehr denen ihres strahlend weißen Bruders. Und den sollte man nicht mal dem Affen geben.

Gib dem Affen KEINEN Zucker

Nicht, dass ich es nicht geahnt hätte, aber der Zusammenhang war mir noch nie so bewusst: Wenn wir dem sprichwörtlichen Affen Zucker geben, lassen wir unseren Schwächen freien Lauf. Wir füttern den inneren Schweinehund und wundern uns später, wenn das ausgefressene Tier unseren Zielen und gewünschten Ergebnissen im Weg steht. Das gilt übrigens unabhängig vom Fastengebot für ALLE Vorhaben im Leben.

Egal was wir also „fasten“, Hauptsache ist, wir fasten. Das heißt, das Hauptaugenmerk liegt ausschließlich auf dem, was wir konkret erreichen oder tun wollen. Der Weg zum Ziel führt eben über ganz bestimmte Handlungen. Nur setzen wir oft Handlungen, die nichts mit unseren jeweiligen Zielen zu tun haben. Aus bequemen Lebensmotiven und (Ab-) Neigungen heraus – Schweinehund lässt grüßen!

Ade süße Laster, Hallo Verantwortung!

Keine Frage, uns allen sitzt so ein Schweinhund im Nacken. Mein Selbstversuch hat mir – abgesehen von den positiven Auswirkungen des Zuckerverzichts – gezeigt, was es wirklich braucht, um ihn zu bändigen: VERANTWORTUNG. Was bedeutet schon ein Ja, wenn ich nicht Nein sagen kann?

Verantwortung für ein Ziel oder Ergebnis zu übernehmen, bedingt

  • mit der richtigen Einstellung an die Sache heranzugehen,
  • den Fokus zu halten,
  • Prioritäten zu setzen in einer Fülle an Möglichkeiten, und schließlich
  • selbst UND bewusste Entscheidungen zu treffen!

Wie das alles zusammenspielt und dir dabei hilft, deine Ziele zu erreichen, kannst du hier nachlesen: Der Kapitän bin ich: 5 Fragen, um erfolgreich durchs Leben zu navigieren.

Leben, süßer denn je …

Man könnte annehmen, ein zuckerfreies Leben ist entbehrungsreich. Das empfinde ich überhaupt nicht so. Im Gegenteil, ich bin so „reich“ wie selten zuvor. Reich an Ernährungsbewusstsein, reich an Wissen, um informierte Entscheidungen zu treffen und reich an neuen Geschmäckern und gesünderem Genuss.

Für mich ist das Fasten viel weniger Verzicht, als Gewinn. Und die Verantwortung ist mir viel weniger eine Last, als erlebte Freiheit. Das Leben ist (zucker-) frei viel süßer – probiert’s auch aus!

Über eure Ansichten dazu und Erfahrungen damit freue ich mich in den Kommentaren!  

 

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Astrid Kutrzeba

Astrid Kutrzeba

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EIN GUTES SCHWEIN FRISST NICHT ALLES! 13 Dinge, zu denen du Nein sagen solltest

EIN GUTES SCHWEIN FRISST NICHT ALLES! 13 Dinge, zu denen du Nein sagen solltest

EIN GUTES SCHWEIN FRISST NICHT ALLES!

13 Dinge, zu denen du Nein sagen solltest 

Neues Jahr, neues Glück: Hast du dir auch viel vorgenommen für heuer, um gesünder, produktiver und ganz allgemein erfolgreicher zu werden? Gratuliere! Und wie lange wirst du durchhalten? Egal welche Ideale, Ziele und Vorstellungen du hast, wenn du dir zu viel auflädst, nicht recht lange. Manchmal brauchst du zum Weiterkommen gar nicht mehr tun, sondern weniger von bestimmten Dingen. Und das geht nur, wenn du eins beherrscht: Nein sagen.


Wenn du weiterkommen willst, solltest du …

1. Nein sagen zu einem ungesunden Lebensstil

Wenn du im Leben vorankommen willst, ist das der Startpunkt. Zuerst kommst du – deine Gesundheit und dein Wohlbefinden –, alles andere kommt danach. Achte auf zwei Dinge:

  • Ernähre dich gut.
  • Halte dich körperlich fit.

Winzige Schritte sind besser als gar nichts zu tun. Du wirst dir selber einmal dafür danken.

2. Nein sagen zu kurzfristigem Denken

Erfolgreiche Menschen setzen sich langfristige Ziele. Solche Ziele ergeben sich aus vielen kleinen, täglichen Handlungen. Es geht nicht um sporadische Verhaltensweisen, sondern um welche, die zur Gewohnheit werden. Weil es ein Unterschied ist, ob du dich z. B. nur für den Sommer-Body trimmst, oder ob du dich dauerhaft fit hältst, weil dich das als Person ausmacht.

3. Nein sagen zur Kleinmacherei

Die Angst davor, zu weit zu gehen, hindert uns oft davor, weit genug zu gehen!

Wenn du nie versuchst große Herausforderungen anzunehmen oder deine (unrealistischen) Träume zu verwirklichen, wirst du nie dein volles Potenzial entfalten. Und andere werden nie davon profitieren, was du alles hättest tun und erreichen können. Also, formuliere deine Ideen und Ziele laut. Fürchte dich nicht vor dem Scheitern; und schon gar nicht vor Erfolg.

4. Nein sagen zu Ausreden

Egal wie dein Blatt aussieht, es geht darum, wie du die Karten ausspielst.

Von wo auch immer du startest und mit welchen Schwierigkeiten oder Rückschlägen du konfrontiert wirst. Mach dir bewusst, dass du die Verantwortung dafür trägst, was als nächstes passiert. Das ist beängstigend und aufregend zugleich. Aber der einzige Weg vorwärts. Ausflüchte, Ausreden und Schuldzuweisungen limitieren und halten dich davon ab zu wachsen – persönlich und professionell. Du wirst nicht gelebt. Lebe dein Leben. Kein anderer tut es für dich.

→ Lies hier weiter, wenn du einen Leitfaden dafür haben möchtest: Der Kapitän bin ich: 5 Fragen, um erfolgreich durchs Leben zu navigieren

5. Nein sagen zu starren Mustern

Du glaubst, deine Fähigkeiten und Intelligenz sind fix vorgegeben? Du glaubst, Talent allein genügt für Erfolg? Blödsinn. Investiere in dich selbst. Täglich. Zeit. Geld. Alles, was dir hilft zu „wachsen“. Eigne dir Wissen an, tue oder lerne neue Dinge und öffne deine Wahrnehmung für alles, was dich weiterbringen kann. Denk dran: Wer du heute bist, ist nicht dieselbe Person, die du morgen noch sein musst.

6. Nein sagen zu Gurus und ihren Geheimrezepten

Reich werden über Nacht ist ein Mythos. Auch wenn dir das viele selbst ernannte Gurus einreden wollen, Erfolg kommt nicht im Schlaf. Du musst schon etwas tun dafür. Kleine Schritte auf täglicher Basis ergeben am Ende gute Resultate (siehe Punkt 2.). Das ist der Grund, warum du vorausplanen solltest. Aber fokussiere dich auf das, was unmittelbar vor dir liegt und versuche dich jeden Tag nur 1% zu verbessern. Wie viel hast du nach 100 Tagen erreicht?

RADIOINTERVIEW: Sag NEIN! Warum du dich nicht zur Sau machen solltest

 

7. Nein sagen zum Perfektionismus

Die Dinge richtig tun oder die richtigen Dinge tun?

Nie wird etwas perfekt sein, egal wie sehr du dich bemühst. Die Angst vor dem Versagen hindert uns oft daran, Vorhaben anzupacken oder unser Können und das, was wir damit geschaffen haben, in die Welt hinauszutragen. Wenn du wartest, bis alles perfekt ist, werden dir viele Gelegenheiten entgehen. Der Teufel liegt nicht im Detail. Der Teufel liegt im TUN. Trau dich! Tu es einfach, und dann verbessere das Ergebnis (jeden Tag 1%, siehe Punkt 6.).

8. Nein sagen zum Multitasking

Wenn du zig Dinge gleichzeitig tust – es reicht übrigens, wenn du nur daran denkst –, wird dir keines richtig gelingen. Du verzettelst dich. Entscheide dich für eine einzige Sache und widme ihr deine volle Aufmerksamkeit. Ob es eine Geschäftsidee, ein Gespräch, ein Film, oder ein Hobby ist. Sei voll bei der Sache und beschäftige dich immer nur mit einer Aufgabe nach der anderen. Das ist eine Grundvoraussetzung um weiterzukommen.

→ Warum Fokussieren wichtig ist und wie du dich besser konzentrieren kannst, erfährst du in diesem Artikel: Konzentration, bitte!   

9. Nein sagen zum Kontrollzwang

Verabschiede dich von der Vorstellung, dass du alles kontrollieren kannst. Weil du es nicht kannst. Glaubst du nicht? Dann versuch jetzt nicht an einen rosaroten Elefanten zu denken … ;). Vergeude keine Zeit mit Dingen, auf die du keinen Einfluss hast, beschäftige dich damit, was du beeinflussen kannst. Mach dir bewusst, dass das einzige, was du wirklich in der Hand hast, deine eigene Einstellung ist. Bist du ein lösungs- oder ein problemorientierter Mensch? Nur das Erste bringt dich weiter.  

10. Nein sagen zu Dingen, die deine Ziele behindern 

Erfülle bestimmte Erwartungen aus deinem Umfeld ganz bewusst nicht. Fremde Forderungen solltest du vor allem dann ablehnen, wenn sie deinen Zielen im Weg stehen. Kurzfristig können Freunde, Familie und Kollegen verständnislos reagieren. Langfristig lohnt sich die Abgrenzung aber nicht nur für dich, sondern auch für die anderen. Nein sagen ist nicht egoistisch. Was willst du anderen geben, wenn du dir selbst nichts gibst?

11. Nein sagen zu den falschen Wegbegleitern

Schau dir deine Freunde an: Du bist die Schnittmenge der fünf Leute, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Ihre Eigenschaften, Anschauungen und ihr Verhalten färben auf dich ab. Manche sind erfahrener, engagierter, positiver eingestellt etc. als andere. Wenn du mehr Zeit mit Leuten verbringst, die dir „hinterherhinken“ oder deine Vorhaben schlechtreden, werden deine Bemühungen automatisch nachlassen. Umgekehrt profitierst du von Leuten, die dir etwas voraushaben, die sich mit dir gemeinsam weiterentwickeln oder dich darin bestärken.

12. Nein sagen dazu, „Everybody’s Darling“ zu sein

Ob du mich magst oder nicht, Hauptsache, du kennst mich.

Du kannst es nicht allen recht machen. Sieh dich selbst im Sinne einer Marktnische: Du wirst nie den gesamten Markt dazu bringen, dich zu mögen, egal was du tust. Das ist natürlich und du brauchst dich nicht dafür rechtfertigen. Sei authentisch, bleib wer du bist und biete denen einen Nutzen mit deinem Tun, die ihn wollen. Mach dir bewusst, dass eine wachsende Zahl an Kritikern auch heißt, dass das, was du tust, wichtig ist. Sonst würden sie sich gar nicht damit beschäftigen.

13. Nein sagen zur Abhängigkeit von Unterhaltungsmedien

Der hemmungslose Konsum von Fernsehen und Internet ist eine Krankheit der modernen Gesellschaft. Beides kann dein Leben bereichern, sollte es aber weder dominieren noch steuern. Nütze es nicht dafür, dem Alltag zu entkommen. Wenn deine Vorhaben nicht unmittelbar davon abhängen, solltest du es auf ein gesundes Maß reduzieren oder ganz aufgeben. Du wirst staunen, wie viel Zeit du plötzlich für die Dinge hast, die wirklich wichtig für dich sind.

Sag nicht Ja, wenn du Nein sagen willst

Nein sagen kann schwerfallen. Du hast Angst etwas zu versäumen, egoistisch zu wirken oder abgelehnt zu werden? Was immer der Grund ist: Du musst dich entscheiden. Ein gutes Schwein frisst alles, sagt jemand, der nicht wählerisch ist. Und der den Weg des geringsten Widerstands geht.

Ist das der Weg ist, der dich weiterbringt? Deine Entscheidung. Ich sage dir nur: Sei wählerisch, ein gutes Schwein frisst nicht alles. Ein gutes Schwein kann Nein sagen.

Wie du dich nicht zur Sau machen lässt? Jetzt RADIOINTERVIEW anhören!

Dieser Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade Entscheidungen von Zielbar. #entscheidungtreffen

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DAS KANNST DU DIR SCHENKEN! Warum schenken Typsache ist und wie du das passende Geschenk findest

„Schenken heißt, einem anderen das geben, was man selber gern behalten möchte“, so lautet ein bekanntes Zitat. Vergiss dabei nur nicht, dass jeder anders ist und anderes mag: Eine Topfpflanze für den Technikfreund? Der Fallschirmsprung für den ängstlichen Stubenhocker? Das kannst du dir schenken! Lies weiter, wenn du wissen willst, wie du die Geschenkauswahl richtig angehst …

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DAS KANNST DU DIR SCHENKEN! Warum schenken Typsache ist und wie du das passende Geschenk findest

DAS KANNST DU DIR SCHENKEN! Warum schenken Typsache ist und wie du das passende Geschenk findest

DAS KANNST DU DIR SCHENKEN!

Warum schenken Typsache ist und wie du das passende Geschenk findest

Schenken heißt, einem anderen das geben, was man selber gern behalten möchte. (Selma Lagerlöf)

Kann man so machen. Nur bitte nicht zu Weihnachten! Sonst gibt’s schnell dicke Luft statt Kekserlduft. Nirgendwo zeigt es sich deutlicher als unterm Christbaum, dass jeder anders ist und anderes mag: Zu deiner oder zu meiner Familie? Gans oder Karpfen? Christkind oder Weihnachtsmann? Krawatte oder Socken? Das kannst du dir schenken! Lies weiter, wenn du wissen willst, wie du die Geschenkauswahl richtig angehst.


Oh, Tannengraus!

Weihnachten, die stillste Zeit im Jahr – die einen lieben, die anderen hassen sie. Während einige 364 Tage lang dem Frohen Fest entgegenfiebern, sind manche erst froh, wenn’s vorbei ist. Wenn sie sich zurückziehen und in Ruhe Pläne für das neue Jahr schmieden können.

? Wie dir die Umsetzung deiner Neujahrsvorsätze leichter gelingt, kannst du übrigens hier nachlesen: Kalenderst du noch, oder planst du schon? Wie du erreichst, was du wirklich willst.

Schenken macht Freude

Das unanfechtbare Thema Nummer 1 in der Vorweihnachtszeit ist und bleibt das Schenken. Weil: Schenken macht Freude! Ist bei dir nicht so? Liegt es vielleicht daran, dass du partout keine Ahnung hast, was zu Vati, Mutti, Gespons oder zur Jetti-Tant’ passen könnte?

Es gibt einige Anhaltspunkte, in welche Richtung die Geschenkauswahl gehen sollte, um echte Freude zu bereiten. Auch dann, wenn du der Person gar nicht nahestehst, die du beschenken möchtest. Beobachte ihr Verhalten. Was ist sie für ein Typ?

Hier 3 Hinweise, wie du für jeden das passende Geschenk findest:

1. Hinweis: Wie verhält sich die zu beschenkende Person allgemein im Alltag?

Wie wirkt sie auf andere, wie denkt und arbeitet sie? Ist sie eher …

A) fröhlich, familiär, gemütlich, fantasievoll, empathisch, mitteilsam, intuitiv, optimistisch, bequem, beliebt und sympathisch?

B) aktiv, spontan, praktisch, emotional, impulsiv, dynamisch, dominant, mitreißend, überlegen und statusbetont?

C) ruhig, analytisch, überlegt, distanziert, sachlich, geordnet, überzeugend, zurückhaltend, verschlossen, planvoll und perfektionistisch?

 

2. Hinweis: Wie geht die Person mit Feierlichkeiten um?

Wie benimmt sie sich in einer Gruppe, welchen Stellenwert haben Familienfeste wie Weihnachten, Ostern, Geburtstage etc. in ihrem Leben?

A) Beziehungen zu anderen Menschen sind dieser Person extrem wichtig, Traditionen hält sie hoch. Sie genießt das gesellige Beisammensein und ist ein gern gesehener Gast. Es können gar nicht genug Leute um den Tisch sitzen, sie ist mittendrin statt nur dabei. In einer Gruppe strahlt sie Heiterkeit und Optimismus aus. Das leibliche Wohl darf nicht zu kurz kommen.

B) Diese Person nützt den Kontakt mit anderen, um im Mittelpunkt zu stehen oder einen Vorteil für sich herauszuschlagen. Beim Familienfest schaut sie höchstens kurz vorbei, sie hat Wichtigeres zu tun. Gewohntes wird ihr schnell zu gewöhnlich. Sie ist gelangweilt von übertriebenen Förmlichkeiten, gegen Konventionen lehnt sie sich auf.

C) Gemeinschaftliche Aktivitäten sind ihr eher eine Pflichtübung als Vergnügen. Diese Person sucht Rückzugsmöglichkeiten und einen gewissen Sicherheitsabstand zu anderen. Sie hält sich daher eher am Rand einer Gruppe auf und gibt sich gesprächsscheu. Überhaupt ist sie nur aus Ordnung und Pflichtgefühl mit von der Partie.

 

3. Hinweis: Wie empfindet die Person den Akt des Beschenktwerdens?

Wie packt sie (d)ein Geschenk aus, wie reagiert sie darauf?

A) Sie zeigt offen ihre Gefühle und bringt ihre Dankbarkeit deutlich zum Ausdruck. Sehr wahrscheinlich sucht sie den Kontakt z. B. durch eine Umarmung. Sie liebt Geschenke, vor allem, wenn es sich um eine Überraschung handelt, und kann sich bereits über Kleinigkeiten freuen. Das Geschenkpapier wird feinsäuberlich von Klebestreifen befreit und für eine andere Gelegenheit aufbewahrt.

B) So einer Person fehlt die Geduld, aufwendige Verpackungen sind ihr ein Gräuel. Geschenke werden blitzschnell ausgewickelt und an Ort und Stelle getestet, z. B. der neue Pulli anprobiert, der Tennisschläger im Wohnzimmer geschwungen, die Skier in der Hauseinfahrt angeschnallt … Du erfährst auch direkt, was die Person davon hält; gefällt es ihr nicht, brauchst du nicht auf Diplomatie zu hoffen.

C) Der Beschenkte benimmt sich höflich aber reserviert. Womöglich legt er das Geschenk beiseite und packt es erst in einem unbeobachteten Moment aus. Später folgen ein Handschlag und ein „Danke, das wäre doch nicht nötig gewesen“, mehr darfst du dir nicht erwarten. In einem Buch oder einer Bedienungsanleitung findet er auf Seite 127 einen Rechtschreibfehler und weist dich darauf hin.

Schenken ist Typsache

Anhand der Hinweise erkennst du, was für einen Typ du vor dir hast: Eher gesellig (A), rasant (B) oder bedacht (C). Das ist zwar eine recht grobe Kategorisierung, trotzdem fällt das Schenken damit umgehend leichter.

Geschmäcker sind so verschieden wie die Menschen selbst: Die Topfpflanze eignet sich für den Technikfreund ebenso wenig wie ein Fallschirmsprung für den ängstlichen Stubenhocker. Um auf Nummer sicher zu gehen ? lade dir gleich deine Liste mit typgerechten Geschenktipps herunter!

Das Schenken macht das Geschenk*

Wir neigen dazu, das zu schenken, was wir selbst gerne hätten und was uns gefällt. Damit machst du anderen aber nur dann eine Freude, wenn die beschenkte Person so tickt wie du. Der wichtigste Hinweis ist daher dieser: Geh nicht von dir selbst aus!

Versetz dich in die Lage des anderen, auch wenn es etwas Beobachtungsgeschick und Einfühlungsvermögen erfordert. In einer Zeit, in der die meisten Geschenke nicht mehr vom Herzen, sondern vom Einkaufszentrum kommen, ist deine Aufmerksamkeit das größte Geschenk überhaupt.

Viel Spaß beim Freude schenken!

Falls du noch immer keine zündende Idee hast, hier ein Geschenk, das für jeden passt: Gutscheine für ein individuelles Training oder Coaching mit Marcus Kutrzeba. 

 

* © Manfred Hinrich, dt. Philosoph (1926-2015)

Geschenktipps für jeden Typ

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Astrid Kutrzeba

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VERKÄUFER VOM AUSSTERBEN BEDROHT: Diese 8 Eigenschaften sichern das Überleben

VERKÄUFER VOM AUSSTERBEN BEDROHT: Diese 8 Eigenschaften sichern das Überleben

VERKÄUFER VOM AUSSTERBEN BEDROHT!

Diese 8 Eigenschaften sichern das Überleben

„Marcus, der Verkauf hat keine Zukunft. Verkäufer sterben aus.“

Stimmt. Der klassische Vertrieb ist vom Aussterben bedroht. Digitale Verkäufer lösen die Vertriebs-Dinosaurier ab: Die Kunden informieren sich heute im Internet; Algorithmen identifizieren ihren Bedarf punktgenau; und ganze Datengebirge machen Zusammenhänge erkennbar, auf die Verkäufer niemals kommen würden … Willkommen im 21. Jahrhundert!

Allerdings, und das war in der Entwicklungsgeschichte schon immer so: Die Besten werden überleben! Lies hier, welche Eigenschaften moderne Verkäufer brauchen, um dem Schicksal zu entgehen.


8 über-lebens-wichtige Eigenschaften für Verkäufer von morgen

 

Wenn du in Zukunft den Verkäufer-Job ausüben möchtest, musst du

1. Aufmerksamkeit auf dich lenken können.

Einer der meist unterschätzten Faktoren im Verkauf ist der Bekanntheitsgrad. Du kannst noch so gut sein, die beste Idee und das schönste Angebot sind wertlos, wenn dich niemand kennt. Geh dorthin, wo deine Kunden sind, nutze deine Kontakte und Netzwerke, lass dich weiterempfehlen, sei präsent – offline und online, denn digitale und reale Welt verschwimmen immer mehr. Denk erst dann im Detail über Produkte nach, wenn du auch weißt, wie du die Leute darüber informieren wirst. Übrigens: Eine moderne Homepage und ein paar Flyer lösen das Aufmerksamkeits-Dilemma nicht.

2. selbst gekauft haben.

Das bedeutet, dass du selbst von dem überzeugt sein musst, was du anbietest. Es soll nicht heißen, dass nur Tiefseetaucher erfolgreich eine Tauschausrüstung verkaufen können. Du brauchst nicht mal schwimmen können. Wenigstens die Begeisterung für das Erlebnis unter Wasser solltest du aber nachvollziehen und – wichtig! – so vermitteln können, dass es auch bei deinem Gegenüber spürbar wird. Der Träger der Information ist die Emotion. Und Letztere ist kaufentscheidend!

3. den Kundennutzen über den Eigennutzen stellen.

Geben ist seliger denn Nehmen. Ich meine das ernst: Richte deinen Fokus darauf aus, das bestmöglichste Ergebnis für deine Kunden zu erreichen, nicht den größten Nutzen für dich selbst herauszuschlagen. Tue alles für den Kunden, glückliche Kunden kommen wieder und/oder empfehlen dich weiter. Der Kunde ist im Mittelpunkt, und nicht Mittel (zum Zweck). PUNKT.

4. verbindlich sein.

Soll heißen: Halte dich an Vereinbarungen, sei pünktlich bei Terminen, schicke Unterlagen, wenn du es zugesagt und rufe an, wenn du es angekündigt hast. 90% des Erfolges macht dein Commitment aus! Du findest, das klingt selbstverständlich? Tja, ist es nicht. Hier kann man aber getrost der Evolution vertrauen. Sie wird die Verkäufer aussieben, die das Minimum an Sorgfalt und Verbindlichkeit nicht schaffen.

5. den Mund halten und zuhören können.

Klassische Verkäufer wurden (und werden, leider) hauptsächlich punkto Fachwissen und Argumentation geschult. Anstelle mit Fachkompetenz zu prahlen und andere „niederzuargumentieren“, solltest du in Erfahrung bringen, was und vor allem wofür konkret eine Lösung gesucht wird. Aber Achtung: Beraten kommt nicht von raten. Um zu erkennen, was deine Kunden brauchen, musst du mehr Fragen stellen als selbst reden. Also, hüte dich vor Sprechdurchfall!

6. eine Plastikallergie behandeln lassen.

Ich spreche vom Unwillen – oder sollte ich sagen: von der Unart? – in den direkten, persönlichen Austausch mit Menschen treten zu wollen. Jeder hat ein Mobiltelefon, und es wird zu viel getippt und zu wenig gesprochen. Dabei ist Telefonieren weder altmodisch noch unpassend, sondern nach wie vor das Mittel der Wahl zur Kundengewinnung und -betreuung. Plastikallergie ist nicht lebensbedrohlich, außer du arbeitest im Verkauf.

➡︎ Warum das so ist, inklusive einer Tipp-Liste, wie Telefonate gelingen, kannst du hier nachlesen!

7. Menschenkenntnis besitzen.

Einfühlungsvermögen ist DER wesentliche Unterschied zwischen Mensch und Maschine. Während Computer auswerten, was Nutzer an Informationsspuren hinterlassen, hast du als Verkäufer die Möglichkeit, zu verwerten, was du beim anderen wahrnimmst. Dazu musst du dir zuerst deiner eigenen Stärken, Schwächen und Vorlieben bewusst sein und sie ausklammern, um andere Menschen richtig einzuschätzen. Lerne wertfrei zu beobachten und du wirst die Kaufmotive deiner Kunden verstehen und auf sie eingehen können.

8. dir unvernünftige und unrealistische Ziele setzen.

Richtig gelesen! Verabschiede dich von den viel gepredigten spezifischen, messbaren, attraktiven, realistischen und terminierten Zielen. SMARTe Ziele beschränken und minimieren dich. Setze dir exorbitant hohe Ziele, sonst fehlt dir der Ansporn, dich nach der Decke zu strecken. Was passiert, wenn du sie nicht erreichst? Gar nichts. Du kannst sicher sein, dass deine erreichten Ergebnisse sehr weit oben liegen werden; sehr viel weiter oben, als vernünftige, realistische Ziele dich jemals gebracht hätten.

➡︎ Wenn du solche Ziele definieren und einen Schub für die Umsetzung haben willst, sei dabei bei einem Feuerlauf: Auch der schwerste Weg beginnt mit dem ersten Schritt!

Verkäufer als Beziehungs-Manager sterben nicht aus

Verkaufen stirbt aus. Na, und? Kaufen hat Zukunft. Hilf den Kunden einfach dabei. Verkauf ist und bleibt die natürliche Folge von Vertrauen in menschlichen Beziehungen. Sogar im Internet wird das gekauft, was andere für gut befinden, auch wenn man sie gar nicht kennt. Jeder ist gewissermaßen Verkäufer. 

Umso mehr sich auch Servicemitarbeiter, Techniker, Handwerker, der Innendienst und sogar die Reinigungskraft um die Menschen bemühen, die sie vor sich haben, desto besser. Je mehr der 8 Verkäufer-Eigenschaften sie haben, desto höher die (Überlebens-) Chancen in Zukunft!

 

Willst du gut verkaufen lernen? Auf eine Art, die nicht „böse“, „pfui“ und sowieso vom Aussterben bedroht ist? Die dir entspricht und dir das tägliche Leben leichter macht? Dann mach mit beim öffentlichen Training – hier geht’s zur Anmeldung.

Ich freue mich, wenn du dabei bist! Marcus K.

 

 

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SOMMER, SONNE, STRANDVERKÄUFER: 3 Verkäufer-Typen, die du auf dem Schirm haben solltest, nicht darunter

SOMMER, SONNE, STRANDVERKÄUFER: 3 Verkäufer-Typen, die du auf dem Schirm haben solltest, nicht darunter

SOMMER, SONNE, STRANDVERKÄUFER:

3 Verkäufer-Typen, die du auf dem Schirm haben solltest, nicht darunter

Urlaubszeit ist Reisezeit: Stell dir vor, du liegst am Strand. Entspannt lauschst du dem Rauschen des Meeres. Und dann das: Ciao Bella! Hola, qué pasa? Kaliméra! Hakuna Matata! Hello, my friend! Alarmstufe Rot: Strandverkäufer!

Es ist egal, wohin du fährst – sie haben dich. Es ist egal, was du nicht brauchst – sie haben es. Es ist nicht egal, wie du dich verhältst, wenn du sie wieder loswerden willst. Hier sind die Strategien für die top 3 Verkäufer-Typen, die du auf dem Schirm haben solltest. Sonst hast du sie nämlich darunter! 


Verkäufer-Typ 1: „Der sympathische Angreifer“

Dieser Verkäufer-Typ ist ein geselliger Zeitgenosse mit dem Herz am rechten Fleck. Was er tut, tut er für andere. Er lebt, um zu geben. Und zu geben hat er eine Menge, sein Bauchladen ist voll davon: „Massage?“, heißt: Ich will, dass es dir gut geht! „Melone?“, heißt: Ich sorge für dein leibliches Wohl! Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat er selbst acht hungrige Kinder zuhause. Je länger und weiter er von ihnen entfernt ist, umso größer sein Verkaufseifer. Diesen lässt er aber niemals unangenehm heraushängen, denn ihm liegt etwas daran, dass man ihn gerne um sich hat.

So erkennst du den Angreifer:

Wie der Name schon sagt, scheut er nicht davor zurück, dich „anzugreifen“ – aber nicht in Wadenbeißer-Manier. Er ist vielmehr ein Beziehungsmensch, der gleich beim ersten Kontakt mit dir auf Tuchfühlung gehen will. Er streckt dir die Hand hin, stellt sich mit Namen vor und fängt sofort das Gespräch an. Vom ersten Moment an wird er versuchen, ein kameradschaftliches Verhältnis zu dir aufzubauen.

Dieser Verkäufer-Typ lockt mit bequemen Angeboten für alle und gemeinschaftlichen Aktivitäten. Die guten Erfahrungen, die andere Urlauber mit ihm gemacht haben, sind sein größtes Kapital. Er ist immer heiter und optimistisch, einfach einer vom Schlag „guter Kumpel“. Es wäre nicht verwunderlich, wenn er am Ende deines Urlaubs auch zu einem geworden ist. Es sei denn, du tust Folgendes …

So wirst du ihn los:

Bleibe so kühl und distanziert wie möglich. Lass dich nicht auf eine Unterhaltung ein, schon gar nicht zu seinen Lieblingsthemen: Herkunft, Familie, Essen! Sobald das Gespräch auch nur ansatzweise persönlich wird, ist das Band zum Angreifer geknüpft – und lässt sich bis zur Heimreise nicht mehr lösen. Am besten du ignorierst ihn und schweigst dich aus, wenn er dich anspricht. Oder du machst einen auf unsympathischer Grobian. Das tut ihm zwar im Herzen weh, aber Hauptsache ist doch, er verschwindet.

Verkäufer-Typ 2: „Der selbstsichere Mitreißer“

Der Mitreißer ist ein entschlossener Kerl und aufrichtig begeistert von dem was er tut. Er lässt sich nicht so leicht den Schneid abkaufen. Er verkauft viel lieber, am allerliebsten sich selbst, denn er hat ein großes Ego. Dieser Typ ist nur auf Erfolg gepolt, was er jedoch mit flotten Sprüchen und einem Augenzwinkern überspielt. In Wahrheit ist er ein verletzliches Kerlchen, das schmollt, wenn du ihm und seinen exklusiven Angeboten nicht huldigst.

So erkennst du den Mitreißer:

Der Auftritt des Mitreißers ist cool und gewitzt. Er ist das Alpha-Tier unter all den Marktschreiern am Strand. Understatement ist nicht seine Sache. Dieser Verkäufer ist einer von der „schnellen Sorte“, das heißt, er dreht dir auf der Stelle etwas an. Sein Erfolgsgeheimnis lautet: Tempo! Wenn du ihm länger zuhörst, merkst du, dass er viel heiße Luft von sich gibt. Bezeichnend ist auch seine beleidigte Miene, wenn du nicht sofort begeistert zugreifst.

Gleichzeitig zeichnet ihn eine fast schon plumpe Hartnäckigkeit aus. Er ist ein rhetorischer Vifzack – man könnte auch Sprücheklopfer sagen – und „erblödet“ sich nicht, dir drei Mal hintereinander dieselbe Frage zu stellen. Er drängt dir sein Zeug so lange auf, bis du endlich die Geldbörse zückst.

So wirst du ihn los:

Kauf ihm etwas ab. Im Ernst: Wenn er dir nicht lange in der Sonne stehen soll, ist das der kürzeste und schmerzloseste Weg. Eine andere Möglichkeit ist, ihn zu langweilen, indem du über Belangloses schwafelst. An Smalltalk und echten Gefühlen hat der Mitreißer kein Interesse. Alternativ kannst du ihn mit Detailfragen nerven. Das suggeriert ihm, dass du Zweifel an der Exklusivität seiner Produkte oder an seinem Wort haben könntest. So eine Respektlosigkeit wird er sich nicht lange bieten lassen und freiwillig das Feld räumen. Nicht ohne dich dabei in eine Wolke aus Beschimpfungen zu hüllen – ein Typ wie er braucht einen standesgemäßen Abgang.

Verkäufer-Typ 3: „Der sachliche Überzeuger“

Der Überzeuger ist der wohl unauffälligste Verkäufer-Typ von allen. Man stört sich nicht an ihm. Das ist seine Masche, denn er will alles, nur ja nicht stören! Sein zurückhaltendes Wesen passt zum Strand wie das Meerwasser. Aber wie das bei stillen Wassern eben ist, können sie unheimlich tief sein. Dieser Typ ist der perfekte Verkaufsstratege. Er geht überlegt und absolut korrekt vor. Das Fachliche steht im Vordergrund. Sorgfalt ist sein zweiter Vorname.

So erkennst du den Überzeuger:

Er lehnt an einer Palme und beobachtet dich aus der Ferne. Allenfalls streift er im Respektabstand von zehn Metern an deinem Schirm vorbei. Die ganz Mutigen seines Typs stellen sich auch schon mal neben dich und fächern sich mit Prospekten kühle Luft ins Gesicht. Sonst tut oder sagt der Überzeuger: Nichts. Er bietet stillschweigend seine Waren feil und lässt die Zeit für sich arbeiten. Gelassen harrt er aus, bis dir die „Macht des Schweigens“ zu gewaltig wird und du ihm seinen Kram aus der Hand reißt.

Obwohl er grundsätzlich menschen- und gesprächsscheu ist, kann auch dieser Verkäufer ganz schön mitteilsam werden. Und zwar dann, wenn es um Zahlen, Daten und Fakten geht. Er hat ein Faible für technische Details und Argumente und läuft zur Hochform auf, wenn er dich dahingehend belehren kann. Damit ist seine Überzeugungsarbeit auch schon wieder getan. Verkaufsdruck wirst du dagegen nie verspüren, dafür ist er ein viel zu vorsichtiger Zeitgenosse.

So wirst du ihn los:

Der Überzeuger ist ein Einzelgänger und Individualist. Das Schlimmste was ihm passieren kann, ist, dass jemand in seine Privatsphäre eindringt. Rücke ihm also auf die Pelle und stelle intime Fragen. Er wird sich schnell unwohl fühlen und von dannen ziehen. Stattdessen kannst du auch den Wichtigtuer spielen und ihm sagen, wie sein Produkt oder Geschäft wirklich funktioniert. Auch darauf reagiert er allergisch. Solltest du mehrmals am selben Ort urlauben, sei unbesorgt: Er wird dich aufgrund seines ausgeprägten Gedächtnisses zwar wiedererkennen; da er aber nachtragend bis ans Lebensende ist, kommt er bestimmt nicht wieder unter deinen Schirm.

Schummeln erlaubt: Checkliste zum Einschätzen der Verkäufer-Typen

Du hast die 3 Verkäufer-Typen und ihre Eigenarten noch nicht so gut „am Schirm“? Dann pack dir gleich unsere Checkliste zum Einschätzen in die Badetasche. Damit kann nichts mehr schiefgehen. Schönen Urlaub! … und lass dir den Blick aufs Meer nicht von der gefälschten Designer-Sonnenbrille trüben! ?

PS: Übrigens, welcher von den Verkäufer-Typen wärst du? Wenn du den Geheimnissen der menschlichen Typen, Talente und Tücken im Zusammenleben auf den Grund gehen möchtest, komm zu einem öffentlichen Training in Wien. Du kannst dich hier dafür anmelden.

PPS: Ähnlichkeiten mit lebenden und dir bekannten Personen – die noch dazu gar keine Strand-Verkäufer sind – sind rein zufällig und unbeabsichtigt.

Lade dir hier die Checkliste zum Einschätzen von Verkäufer-Typen herunter

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Astrid Kutrzeba

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Telefonieren bis der Arzt kommt

Immer mehr Menschen telefonieren ungern. Jemanden anzurufen und Termine telefonisch zu vereinbaren, empfinden sie als lästige Pflichtübung; schlimmer noch, als Qual. Besonders die Mobiltelefonie mit ihrer Unmittelbarkeit und dem rasanten Tempo wirkt auf viele so abschreckend, dass man meinen könnte, sie wären allergisch gegen ihr Handy geworden.

Wie bei anderen Allergien glauben die Betroffenen, dass das Vermeiden der allergieauslösenden Handlung die beste Lösung wäre. Also greifen sie, statt anzurufen, auf E-Mails, SMS, Whatsapp, Facebook & Co. zurück. Dabei vergessen sie allerdings, was ihnen und ihrem Geschäft ausschließlich Heil(ung) bringen kann: Der heiße Draht zum Menschen und darauf zu achten, ihn immer schön „warm“ zu halten!

Fehldiagnose Nr. 1: Das Telefon ist zum Plaudern da

Wir alle kennen das Telefon als Kommunikationsmittel schon lange. Ganz ungezwungen plaudern wir drauflos, wenn es um einen privaten Austausch geht. Zeit spielt da (oft) keine Rolle. Das Ergebnis meistens auch nicht. „Hallo Annemarie, du sag einmal, ich wollte dich das ja gestern schon fragen, was ist eigentlich mit diesem und jenem … ?“ Wer das Telefonieren zur Akquise einsetzt, ist mit einer solchen Herangehensweise weniger gut beraten.

Ein lockerer Plauderton ist wichtig – nichts ist schließlich schlimmer als ein stocksteif nach Handbuch geführtes Telefonat Marke „Call-Center“. Doch das wichtigste beim Akquise-Telefonat ist sein eigentliches Ziel: der Termin. „Ohne Termine keine Taler“, lautet eine Redensart. Das Telefon ist bei der Akquise also keineswegs (nur) zum Plaudern da, sondern zum Termine vereinbaren, sprich: zum Geldverdienen!

Fehldiagnose Nr. 2: Um Kunden zu gewinnen, muss ich fremde Menschen anrufen

Zugegeben, es klingt plausibel: Neue Kunden sind dir bisher völlig unbekannte Personen. Also woher sonst sollten sie von dir oder deiner Leistung erfahren, wenn nicht durch einen Anruf? Wer noch wenig Business-Erfahrung hat, kann leicht darauf hereinfallen. Und landet dann, zig freundlich-abweisende „Nein-Dankes“ später, ernüchtert auf dem harten Pflaster der so genannten Kalt-Akquise.

Effizienter und bei weitem angenehmer ist das Telefonieren bei „Wohlfühltemperaturen“: Dabei nützt du vorhandene Beziehungen, ob Kunden oder bloß Bekannte, und erweiterst den Kreis nach und nach. Neue Kunden werden nämlich in den allermeisten Fällen über bereits bestehende Kontakte gewonnen. Natürlich bist du auch für solche potentiellen Neukunden beim ersten Anruf ein Fremder. Aber wer beiläufig „einen schönen Gruß von Hans-Christian“ bestellen kann, hat nicht nur einen guten Gesprächseinstieg, sondern suggeriert dem anderen automatisch, man würde „sich irgendwoher kennen“.

Fehldiagnose Nr. 3: Meine Stammkunden brauche ich nicht anzurufen

Die Stammkundenpflege ist ein vielfach unterschätzter Akquise-Bereich. Dabei kostet es bei weitem mehr Anstrengung, einen neuen Kunden zu akquirieren – siehe Fehldiagnose Nummer 2 – als einen schon bestehenden zu „reaktivieren“. Und die ohnehin vernachlässigte Gruppe der Stammkunden mit standardisierter Post, Newslettern und Ähnlichem abzuspeisen, ist der nächste grobe Kunstfehler, den du machen kannst.

Bestehende Kundenkontakte hältst du am besten persönlich aufrecht, per Telefon oder tatsächlichem Treffen. Nur so erfährst du wirklich viel von deinen Kunden und stärkst die Beziehung nachhaltig; ein Mail(ing) vermag das nicht. Gerade ehemals zufriedene Kunden schätzen das persönliche Follow-Up nach einer bereits getätigten Leistung – und werden ihrerseits zu Wiederholungs-Tätern.

Fehldiagnose Nr. 4: Telefonieren ist altmodisch

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Fehldiagnose Nr. 5: Plastikallergie ist unheilbar

Ob auch du unter Plastikallergie leidest? Wenn du zum Telefon greifst und dir augenblicklich mindestens drei Gründe einfallen, warum du doch lieber rasch ein E-Mail tippen könntest, BINGO! Die gute Nachricht vorweg: Du kannst damit jeden Job ausüben. Jeden. Abgesehen vom Verkaufen, das verträgt sich nicht so gut.

Wenn du trotzdem im Verkauf erfolgreich sein willst, hier die zweite gute Nachricht: Plastikallergie ist keine lebenslange Unverträglichkeit! Mit dem Telefonieren ist es wie mit dem Fahrradfahren: Kein Baby kann es, aber es ist babyleicht, wenn man weiß, wie es geht. Einfache Methoden und Trainingsmaßnahmen, professionelle Begleitung, aber vor allem die richtige Einstellung lassen dich nicht länger „kränkeln“ bei der Akquise. Und machen das Telefon schließlich vom Allergieauslöser zu deinem Erfolgsrezept!

 

Lade dir gleich die 6 wichtigsten Telefontipps (nicht nur für „Allergiker“) herunter und probiere es aus! Praktisch üben kannst du in einem offenen Training, oder du rufst uns ganz einfach an. ??

Mehr Themen, Tipps und Tricks zur Akquise findest du übrigens in der „längsten Blogparade des Jahres“, Das Akquise-Alphabet von Heide Liebmann.

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