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2-MINUTEN-ANTWORTEN: Was du schon immer über Einwände, Menschenkenntnis & Co. wissen wolltest

2-MINUTEN-ANTWORTEN: Was du schon immer über Einwände, Menschenkenntnis & Co. wissen wolltest

2-MINUTEN-ANTWORTEN

Was du schon immer über Einwände, Menschenkenntnis & Co. wissen wolltest

Hast du dich auch schon einmal gefragt

  • warum dir ein „Ja, ABER“ im Gespräch so zu schaffen macht und wie du damit umgehen kannst?
  • wie du richtig planst, sodass dir alle deine Vorhaben gelingen?
  • wie du andere Menschen besser einschätzen kannst und was du davon hast?
  • NEU: worauf du achten solltest, wenn du über fremde Personen im Internet recherchierst? 

Antworten auf diese Fragen gibt dir Marcus Kutrzeba in jeweils 2 Minuten im Interview bei radioEXPERTEN.at – jetzt zum Nachhören!

Was tun bei einem Ja, ABER?

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Richtiges Planen: Wie es dir gelingt

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Menschen einschätzen - so geht das!

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Personencheck auf Google: Was glauben?

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DER AGENDA-SCHMÄH: Gekonnt Gespräche führen, statt sich zum Clown machen

DER AGENDA-SCHMÄH: Gekonnt Gespräche führen, statt sich zum Clown machen

DER AGENDA-SCHMÄH

Gekonnt Gespräche führen, statt sich zum Clown machen

„Ach du meine Güte, wie konnte das Gespräch nur so außer Kontrolle geraten?“ Kennst du die Situation? Ein paar Stunden sind um, es wurde viel geredet und doch nichts konkret besprochen. Du ärgerst dich über dich selbst. Oft noch Tage später. Erspar dir den tagelangen Frust über chaotische Gespräche. Investiere stattdessen 2 Minuten in eine professionelle Vorbereitung. Wie das geht in so kurzer Zeit? Mit dem Agenda-Schmäh – nicht neu, aber immer überraschend gut!


„Sichunterhalten“ ist nicht gleich „sich unterhalten“

Wir unterhalten uns täglich. Anregende Gespräche im Plauderton und ungezwungener Gedankenaustausch fallen uns leicht. Das nennt man „Sichunterhalten“. Und ist ein angenehmer Zeitvertreib.

Sobald es aber darum geht, gewisse Dinge zur Sprache zu bringen und auf ein konkretes Gesprächsziel hinzulenken, sieht die Sache anders aus. Dem Kunden einen neuen Auftrag verkaufen? Beim Chef eine Gehaltserhöhung ansprechen? Mit dem Geschäftspartner ein kniffeliges Projekt diskutieren? Dafür braucht es ein gewisses Maß an Professionalität. Das heißt: Struktur. Und das Werkzeug dafür heißt: Agenda.

Was ist eine Agenda?

Agenda leitet sich vom lateinischen agere ab und bedeutet so viel wie „das zu Tuende“. Der Einfluss der englischen Sprache hat die Bedeutung hin zu Tagesordnung verschoben; einer Liste von Punkten, die im Gespräch durchgegangen werden sollen.

Mit Hilfe einer Agenda werden also Gespräche gesteuert. Du vergisst keine wichtigen Informationen, siehst während des Gesprächs, wo du gerade stehst und was als nächstes zu tun ist, sprich, wie du weiter agieren sollst.

Sinn und Zweck einer Agenda

Es kann manchmal schwierig sein, etwas konkret auf den Punkt zu bringen, den anderen mit einem bestimmten Thema zu konfrontieren oder seine eigene Botschaft zu vermitteln. Die Agenda ist eine sehr einfache und gleichzeitig elegante Methode, um Gespräche exakt in die gewünschte Richtung zu lenken und jederzeit den Überblick zu behalten.

Gespräche führen auf Augenhöhe

„Bitte, beginnen Sie doch einfach, Herr Maier.“ „Erzählen Sie einmal etwas über sich, Frau Wagner …“ Wer jetzt munter drauflos plappert, dem ist die Unterhaltung bereits entglitten. Er oder sie hat den Faden aus der Hand gegeben. Denn: Wer fragt, führt (das Gespräch).

JETZT wäre der richtige Zeitpunkt für eine Agenda: „Was halten Sie davon, wenn wir das Gespräch strukturiert angehen?“, fragst du beispielsweise. Und: „Ist das so in Ordnung?“, während du die Agenda überreichst.

… statt sich zum Clown machen

Hast du keine Agenda vorbereitet, ist es vergleichsweise schwieriger, Augenhöhe und Überblick zu wahren und alle deine (Stand)Punkte unterzubringen. Mit einigem Geschick gelingt es dir vielleicht. Doch je heikler die Situation oder das Thema sind, und je angespannter du selbst bist, umso schwerer wird das Unterfangen.

Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass du dich vergeblich bemühen wirst, das Gespräch in die gewünschte Richtung umzulenken. Und dich dabei gehörig zum Clown machst.

Folgenden Nutzen hat eine Agenda:

1. Verblüffen:

Egal ob im Bewerbungs-, Kunden-, Mitarbeiter- oder Verkaufsgespräch, gestalte die Gesprächseröffnung mit der Agenda und du wirkst angenehm anders als alle anderen. Verblüffte Gesichter sind dir gewiss.

2. Imponieren:

Kaum jemand rechnet damit, dass du mit einem ausformulierten Leitfaden zum Termin erscheinst. Mit einer Agenda signalisierst du, dass du dich vorbereitet hast und wirkst enorm professionell.

3. Steuern:

Wenn dich dein Gegenüber bittet anzufangen, dann … zückst du die Agenda! Damit schlitterst du garantiert nicht in die Plauder- oder Rechtfertigungsfalle. Du bringst vielmehr den anderen ins Reden und führst gekonnt durch das Gespräch.

4. Strategisch nutzen:

Notiere dir die Aussagen deines Gesprächspartners zu den jeweiligen Fragen. Dadurch gewinnst du Zeit, um dir deine  Antworten zu überlegen und nicht vorschnell zu reagieren. Außerdem kannst du das Gesagte am Ende in eigenen Worten zusammenfassen, was ein grandioser Gesprächsabschluss ist.

Was ist der Schmäh dabei?

Im Grunde wissen wir alle, dass ein ordentliches Gespräch einer soliden Vorbereitung bedarf. Oft will es aber einfach nicht sein, wir bringen es zeitlich nicht unter. Oder gehen wir die Sache etwa verkehrt an?

Viele Menschen glauben, sie müssten sich intensiv inhaltlich mit einem bevorstehenden Termin auseinandersetzen. Die Homepage der zukünftigen Firma bis ins allerletzte Detail studieren zum Beispiel. Die Glanzpunkte im eigenen Lebenslauf auswendig lernen. Oder mutmaßliche Probleme und Gesprächshindernisse samt Lösungsansätzen vorausdenken. Kann man machen. Muss aber nicht sein.

Eine professionelle Gesprächsvorbereitung mit Agenda kostet dich kaum länger als ein paar Minuten. Die Wirkung ist dieselbe, als ob du Stunden dafür aufgewendet hättest. Das ist der Schmäh bei der Sache! Überraschend einfach. Überraschend gut.

Muster-Agenda zum Ausprobieren

Glaubst du nicht? Probiere es aus: Lade dir gleich unten die K-PUNKT Muster-Agenda herunter und bereite damit im Handumdrehen deine nächsten Gespräche vor. Lass uns wissen, wie es dir dabei ergangen ist, wie deine Termine gelaufen sind.

Wir freuen uns auf deine Kommentare und Feedback!

 

Lade dir hier die Muster-Agenda für professionell geführte Gespräche herunter

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Astrid Kutrzeba

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DER KAPITÄN BIN ICH: 5 Fragen, um erfolgreich durchs Leben zu navigieren

DER KAPITÄN BIN ICH: 5 Fragen, um erfolgreich durchs Leben zu navigieren

DER KAPITÄN BIN ICH!

5 Fragen, um erfolgreich durchs Leben zu navigieren

„Wie erreiche ich meine Ziele?“ ist eine der meistgestellten Fragen in Seminaren. Wer die Suchmaschine Google bemüht, bekommt darauf binnen 0,27 Sekunden ungefähr 120.000 Antworten. Viele machen sich damit auf den Weg zum Erfolg. Vermeintlich gut ausgestattet geraten sie trotzdem in Seenot. Warum das so ist? Weil sich’s ohne Navigation schwer steuern lässt. Stell dir die 5 zentralen Fragen, bevor du zum „Törn deines Lebens“ aufbrichst.

Ich habe mir diese Fragen konkret in einem Selbstversuch zur Fastenzeit gestellt – mit Erfolg: Gib dem Affen keinen Zucker.


1. Wie bist du eingestellt?

Dein Ziel hast du schon klar vor Augen. Du möchtest ein bestimmtes Ergebnis einfahren. Erfolgreich bei einem Vorhaben sein. Eine kniffelige Situation lösen. Was immer es ist, die Reise dorthin beginnt bei deiner Einstellung.

Gehen wir davon aus, dass du deinem Ziel gegenüber tipptopp eingestellt bist. Das heißt, du legst eine absolut und ausnahmslos positive Haltung an den Tag, was das Ergebnis angeht. Damit hast du schon zur Hälfte gewonnen. 50% deines Erfolges hängen von der Einstellung ab, mit der du an eine Sache herangehst!

Das Gegenteil ist der Fall, wenn deine Einstellung negativ ist. Der kleinste Funke Zweifel kann schon genügen, um in den Minusbereich zu rutschen. Gedanken wie „Das ist unrealistisch“, „Das ist mühsam“, „Das hat noch nie jemand geschafft“, „Warum sollte gerade mir das gelingen?“ sind eindeutige Anzeichen dafür. So kommst du deinem Ziel nicht näher.

2. Wo liegt der Fokus?

Wohin ist dein Blick gerichtet? Wem schenkst du Beachtung? Was fokussierst du? Du kannst top eingestellt sein; wenn dein Fokus negativ ist, rückt das Ziel in weite Ferne. Achte darauf, was im Zentrum deiner Aufmerksamkeit steht, denn das ziehst du an. Also

  • ENTWEDER: Die Lage ist besorgniserregend, die Sache ist gefährlich, mein Chef ist ungerecht, das Problem ist …
  • ODER: Das ist die Situation. Was ist die Lösung?

Du bekommst nicht das, was du verdienst. Du bekommst das, worauf du dich fokussierst!

3. Wer trägt die Verantwortung?

Es kann passieren, dass du dein Ziel auch einmal aus den Augen verlierst. Denn der Weg dorthin ist wie eine Schifffahrt auf hoher See: In steten Wellenbewegungen geht es auf und ab. Wer ist dafür verantwortlich den Kurs zu halten? Ganz klar: Du selbst!

Es hilft nicht, in brenzligen Situationen danach zu fragen, warum ein Problem aufgetreten ist und wer daran Schuld hat. Das gilt umso mehr für äußere Störfaktoren, die du gar nicht beeinflussen kannst. Viel wichtiger ist, wie du mit solchen Situationen umgehst: Unternimmst du alles in deiner Macht Stehende, oder lässt du den Kahn untergehen? Lernst du zu schwimmen, oder ertrinkst du im Selbstmitleid? Die Verantwortung für das Ergebnis liegt letztlich immer bei dir. Bist du bereit dafür?

4. Was hat Priorität?

Dein Ergebnis hängt außerdem ganz wesentlich davon ab, ob und wie du Prioritäten setzt. Das heißt, deine Prioritäten ergänzen bzw. beeinflussen deine Einstellung. Das gilt sowohl positiv, wie negativ.

Beispiel: Ist deine Priorität die Familie, frage dich, wie dein Ziel oder gewünschtes Ergebnis mit Familie zusammenhängt und wie sie dazu stehen. Passt die Familie nicht ins Bild von deinem Ziel, oder unterstützen sie dein Vorhaben nicht, wirst du es schwer haben. Deine (positive) Einstellung bekommt ein Leck.

Wichtig ist, schon im allerersten Schritt festzulegen, was dir wichtig ist, wovon du am meisten brauchst. Wenn du etwas planst, dann folge der Priorität, die es für dich hat. Nur so gelingt es dir, langfristig an deinem Erfolg zu arbeiten, ohne Schiffbruch (oder ein Burnout) zu erleiden.

In der Praxis kann das so aussehen:

  • Priorität A: Zeit für dich selbst (du spielst schließlich immer die Hauptrolle in deinem Leben);
  • Priorität B: Zeit für Familie (wenn dir das Thema wichtig ist); und erst danach
  • Priorität C: Termine, die dich deinem Ziel näherbringen.

5. Wer trifft bei alldem die Entscheidung?

Der letzte entscheidende Faktor ist deine Entscheidungsbereitschaft. Wer entscheidet darüber, wie du eingestellt bist? Worauf dein Fokus liegt? Ob du Verantwortung übernimmst? Welche Prioritäten du setzt?

Was auch passiert am Weg zu deinem Ziel, du hast es immer selbst in der Hand, zu entscheiden. Du hast die Wahl, ob du positiv eingestellt und fokussiert bist und bleibst und wie du die Situation letztlich löst. Alles ganz allein deine Entscheidung. Das macht niemand für dich. Du wirst nicht gelebt. Lebe dein Leben! Der Kapitän in deinem Leben bist DU!

Viel Erfolg!

Schau dir ☞ hier in der Grafik an, wie die 5 Fragen den Weg zu deinem Ziel beeinflussen.

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Astrid Kutrzeba

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KALENDERST DU NOCH, ODER PLANST DU SCHON? Wie du erreichst, was du wirklich willst

KALENDERST DU NOCH, ODER PLANST DU SCHON? Wie du erreichst, was du wirklich willst

KALENDERST DU NOCH, ODER PLANST DU SCHON?

Wie du erreichst, was du wirklich willst

Zwischen den Jahren. Weihnachten liegt hinter dir. Die Familienbesuche größtenteils auch. Der Sekt für Silvester steht schon kalt. Das neue Jahr kann kommen. Behaglich lehnst du dich am Sofa zurück. Neben Geschenkpapierresten und Kekskrümeln lässt du deinen Gedanken freien Lauf. Was alles war in diesem Jahr. Und was das Kommende wohl bringen wird. Und wie du so grübelst, fragst du dich: Wird es das sein, was ich wirklich will? Ja. Wenn du es planst!


Jahresendzeitstimmung

Ist der Feiertagstrubel vorüber, setzt bei vielen eine Art „Altjahrs-Blues“ ein. Wie so oft haben sich gewisse Vorstellungen in diesem Jahr nicht erfüllt. Wurden Vorhaben nicht realisiert. Die guten Vorsätze sowieso gleich im Februar zu Grabe getragen. Für so manchen ein Grund, sich erst gar keine mehr zu machen.

Die wiederkehrenden Enttäuschungen erspart man sich gerne. Es sorgt ja nicht gerade für gute Laune zum Jahresende prinzipiell darüber zu brüten, weshalb es auch heuer wieder nicht geklappt hat. Öfter Sport zu machen zum Beispiel. Ein Wochenende in der Toskana zu verbringen. Regelmäßig Freunde einzuladen. Oder einfach einmal in Ruhe ein Buch zu lesen.

Keine Zeit kommt von kein Plan

Wenn wir in uns selbst versinken, über Versäumtes sinnieren und mutmaßen über zukünftige Möglichkeiten, nennt man das auch „kalendern“. Obwohl das Wort Kalender schon drin steckt, greifen wir kaum jemals tatsächlich dazu, um einzutragen was uns wichtig ist, was wir gerne tun oder erreichen möchten. Und nächstes Jahr zur selben Zeit dämmert uns, dass das womöglich ein Fehler war.

Doch anstatt ihn einzugestehen, schieben wir dann an Ausreden vor, was uns gerade in den Sinn kommt: Zu viel Arbeit gehabt, Stress im Büro, der Umzug, das kranke Kind, der Geburtstag von Vati, äußerln gehen mit dem Hund … Irgendetwas findet sich immer, das tröstend ruft: „Mach dir nichts draus, du hattest einfach keine Zeit!“
Stopp. Falsch. Du hattest keinen Plan!

Zeige mir deinen Kalender und ich sage dir …

Hand auf’s Herz: Wie sieht dein Kalender aus? Was steht schon drin für das neue Jahr?
„Weißt du, ich möchte mich nicht so fix verplanen, mir lieber noch alles offen halten.“
Verstehe. Für dich sind leere Kalenderblätter das Nonplusultra. Sie suggerieren dir freie Zeit. Zeit für Sport. Zeit für Urlaub. Zeit für Freunde. Zeit zum Lesen.

Kein Plan, warum daraus leider so oft nix wird? Genau deshalb! Zeige mir deinen Kalender, nein, besser, schau ihn dir selbst an: Was du siehst, ist die Prognose für das Gelingen all deiner Vorhaben. Was ist dafür zu tun?

1. Verabschiede dich von der Vorstellung, dass du gewisse Dinge nicht planen musst.

Du kennst sicher den Ausspruch: „Schauen wir mal, dann sehen wir schon.“ Daran ist grundsätzlich nichts verkehrt; vorausgesetzt, du störst dich nicht daran, dass es beim bloßen „Schauen“ bleibt.
Wie handhabst du das mit deinem Kalender? Kurz mal am Neujahrstag die Geburtstage der Freunde notiert und dann abwarten, was übers Jahr so an Terminen herein kommt?

Tatsächlich fängt der Schlamassel bei dieser Form der Nicht-Planung an. Ehe du dichs versiehst, kommen von überall her Anfragen, Fristen und Forderungen und machen sich in deinem sonst unberührten Kalender breit – Platz genug bietet er dafür. Am laufenden Band stiehlt sich Eintrag um Eintrag einen weißen Fleck heraus und dir die so geschätzte freie Zeit. Die Zeit, die du für das aufgehoben hattest, was du später erst „sehen“ wolltest.

2. Wenn du planst, plane Privates vorrangig.

Auch bzw. gerade die privaten Vorhaben solltest du planen. Und zwar immer zuallererst! Viele Menschen machen es umgekehrt. In deren Kalender finden sich vor allem berufliche Termine niedergeschrieben. Privatleben und alles, was dazugehört, wird rundherum organisiert, wie es sich eben gerade ergibt. Behandle deine Vorhaben, Vorlieben und Vorsätze als wären sie die wichtigsten und dringendsten Termine überhaupt. Termine mit dir selbst.

Dir widerstrebt der Gedanke, deine „Frei-Zeit“ zu verplanen? Eine Fehleinschätzung. Die Annahme, dass geplante Zeit dich ein- bzw. beschränkt, ist Unsinn. In Wahrheit bist du viel freier mit einem gut gefüllten Kalender. Denn wer plant, nimmt anderen die Möglichkeit, sich einfach hinein zu reklamieren!

Fazit

Wenn du Anfang Jänner beim Anblick deines Kalenders vor lauter weißen Seiten eine Schneebrille brauchst, darfst du dich Ende Dezember nicht wundern, wenn du „zu nichts gekommen“ bist.
Wenn du dagegen die Dinge planst, die dir am Herzen liegen, erhöhst du deine Chancen darauf, dass sie dir wirklich gelingen, enorm!

Viel Spaß also beim Planen zwischen den Jahren.
Und noch mehr Glück und Erfolg beim Erreichen deiner Ziele im neuen Jahr!

 

Weitere Anregungen zum Thema, wie Veränderung gelingen kann, gibt’s in der aktuellen Blogparade „Brauchen wir #bessere Vorsätze?“

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