+43 699 110 898 69 kontakt@k-punkt.eu
GIB DEM AFFEN KEINEN ZUCKER! Verantwortung macht das Leben süß

GIB DEM AFFEN KEINEN ZUCKER! Verantwortung macht das Leben süß

GIB DEM AFFEN KEINEN ZUCKER!

Verantwortung macht das Leben süß    

Mein Leben ist süß. Im übertragenen Sinn definitiv. Ich liebe, was ich tue, die Menschen, die mich umgeben, die Aufgaben, die sich mir stellen und ich habe eine schöne Vision von der Zukunft. Ich bin fröhlich, kreativ und wissbegierig und … eigenverantwortlich. So dachte ich zumindest. Bis ich darauf kam: Mein Leben ist womöglich zu süß!? Und zwar im wahrsten Wortsinn. Viel zu süß, um wahr, aber vor allem, um gut für mich zu sein. Zeit es herauszufinden, Zeit für einen Selbstversuch …

 

Dieser Artikel ist ursprünglich 2016 als Gastartikel im Blog von „Lebenstempo-Macherin“ Petra Schuseil erschienen, der aufgrund einer Hackerattacke nicht mehr aufrufbar ist. Aus aktuellem Anlass stelle ich ihn hier nochmals online. Denn in diesem Jahr hat „die kleine Botin“ Daniela Gaigg die #wenigermehr Fasten-Challenge ausgerufen.  


Aus dem Bauch raus

Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, ist sehr gut. Der erste Impuls ist doch meist der Richtige. Ich bin so ein Bauch-Typ. Ich meine zu wissen, was mir guttut, wonach mein Körper verlangt und wann es genug ist. Auch Nahrungsaufnahme passiert bei mir vielmehr „aus dem Bauch heraus“, als dort hinein.

Wären da nicht die äußeren Einflüsse: Familienessen, ein schneller Muffin beim Bäcker, Naschware an der Supermarktkasse, süße Verführungen immer und überall. Ich habe kein Thema mit Süßem an sich. Es ist das Umfeld, das meine Bauchentscheidungen so oft sabotiert. Aber wer trägt dafür die Verantwortung?

Selbstversuch zur Fastenzeit

Die Fastenzeit war mir bisher nie besonders wichtig gewesen. Während andere vorübergehend auf Alkohol verzichteten, ihren Fleischkonsum einstellten oder Süßigkeiten abschworen, aß und trank ich die berühmten vierzig Tage lang immer genau das gleiche, wie an den übrigen dreihundertfünfundzwanzig auch. Dieses Mal sollte es anders kommen.

Denn schon länger experimentierte ich mit meinen Essgewohnheiten. Ich trug Infos zusammen, las Expertenmeinungen, recherchierte das Internet leer. In der gesamten Ernährungsdebatte schien ein Thema die Geister zu scheiden wie kaum ein anderes: Zucker!

Was ich wusste: Zucker ist ungesund. Punktum. Zwar kann der Mensch ohne ihn nicht leben, aber den verantwortungsvollen Umgang damit haben die meisten von uns längst verlernt. Was ich nicht wusste: Wo ist überall Zucker drin? Geht es überhaupt ganz ohne? Welche Alternativen gibt es? Vierzig Tage, um drauf zu kommen. Vierzig Tage, um darauf zu verzichten.

Sweets for my Sweet, Sugar for the Dummy

Seit Aschermittwoch kämpfe ich mich nun durch den Dschungel aus Saccharose, Fructose, Glucose, Dextrose, Maltose und wie sie alle heißen. Der industrielle Haushaltszucker flog gleich am ersten Tag aus dem Vorratsschrank. Auch andere Vorräte, denen mithilfe irreführender Packungsangaben etwas vom „reinen Naturprodukt“ beigemischt ist, habe ich weggeben.

Die Süßigkeiten-Lade ist jetzt mit Trockenfrüchten und Nüssen gefüllt. Wenn ich Saft möchte, presse ich Orangen. Gekocht wird mit Honig, Birkenzucker und Datteln. Es gäbe noch viele alternative Süßungsmittel, aber deren Eigenschaften ähneln mir teilweise zu sehr denen ihres strahlend weißen Bruders. Und den sollte man nicht mal dem Affen geben.

Gib dem Affen KEINEN Zucker

Nicht, dass ich es nicht geahnt hätte, aber der Zusammenhang war mir noch nie so bewusst: Wenn wir dem sprichwörtlichen Affen Zucker geben, lassen wir unseren Schwächen freien Lauf. Wir füttern den inneren Schweinehund und wundern uns später, wenn das ausgefressene Tier unseren Zielen und gewünschten Ergebnissen im Weg steht. Das gilt übrigens unabhängig vom Fastengebot für ALLE Vorhaben im Leben.

Egal was wir also „fasten“, Hauptsache ist, wir fasten. Das heißt, das Hauptaugenmerk liegt ausschließlich auf dem, was wir konkret erreichen oder tun wollen. Der Weg zum Ziel führt eben über ganz bestimmte Handlungen. Nur setzen wir oft Handlungen, die nichts mit unseren jeweiligen Zielen zu tun haben. Aus bequemen Lebensmotiven und (Ab-) Neigungen heraus – Schweinehund lässt grüßen!

Ade süße Laster, Hallo Verantwortung!

Keine Frage, uns allen sitzt so ein Schweinhund im Nacken. Mein Selbstversuch hat mir – abgesehen von den positiven Auswirkungen des Zuckerverzichts – gezeigt, was es wirklich braucht, um ihn zu bändigen: VERANTWORTUNG. Was bedeutet schon ein Ja, wenn ich nicht Nein sagen kann?

Verantwortung für ein Ziel oder Ergebnis zu übernehmen, bedingt

  • mit der richtigen Einstellung an die Sache heranzugehen,
  • den Fokus zu halten,
  • Prioritäten zu setzen in einer Fülle an Möglichkeiten, und schließlich
  • selbst UND bewusste Entscheidungen zu treffen!

Wie das alles zusammenspielt und dir dabei hilft, deine Ziele zu erreichen, kannst du hier nachlesen: Der Kapitän bin ich: 5 Fragen, um erfolgreich durchs Leben zu navigieren.

Leben, süßer denn je …

Man könnte annehmen, ein zuckerfreies Leben ist entbehrungsreich. Das empfinde ich überhaupt nicht so. Im Gegenteil, ich bin so „reich“ wie selten zuvor. Reich an Ernährungsbewusstsein, reich an Wissen, um informierte Entscheidungen zu treffen und reich an neuen Geschmäckern und gesünderem Genuss.

Für mich ist das Fasten viel weniger Verzicht, als Gewinn. Und die Verantwortung ist mir viel weniger eine Last, als erlebte Freiheit. Das Leben ist (zucker-) frei viel süßer – probiert’s auch aus!

Über eure Ansichten dazu und Erfahrungen damit freue ich mich in den Kommentaren!  

 

Erzähle uns von deinen Erfahrungen

Kommentare

Astrid Kutrzeba

Astrid Kutrzeba

Autorin

Mehr erfahren  I  Email versenden

Dich interessieren womöglich auch diese Artikel:

GIB DEM AFFEN KEINEN ZUCKER! Verantwortung macht das Leben süß

Beim Familienessen, beim Bäcker an der Ecke, an der Supermarktkasse … süße Verführungen lauern immer und überall. Geben wir ihnen nach, dann füttern wir den inneren Schweinehund. Später wundern wir uns, wenn das ausgefressene Tier unseren Zielen im Weg steht. Dass das nicht nur für Fastengebote, sondern für ALLE Vorhaben im Leben gilt, hat mir dieser Selbstversuch gezeigt …

DAS KANNST DU DIR SCHENKEN! Warum schenken Typsache ist und wie du das passende Geschenk findest

„Schenken heißt, einem anderen das geben, was man selber gern behalten möchte“, so lautet ein bekanntes Zitat. Vergiss dabei nur nicht, dass jeder anders ist und anderes mag: Eine Topfpflanze für den Technikfreund? Der Fallschirmsprung für den ängstlichen Stubenhocker? Das kannst du dir schenken! Lies weiter, wenn du wissen willst, wie du die Geschenkauswahl richtig angehst …

Seite 1 von 812345...Letzte »
EIN GUTES SCHWEIN FRISST NICHT ALLES! 13 Dinge, zu denen du Nein sagen solltest

EIN GUTES SCHWEIN FRISST NICHT ALLES! 13 Dinge, zu denen du Nein sagen solltest

EIN GUTES SCHWEIN FRISST NICHT ALLES!

13 Dinge, zu denen du Nein sagen solltest 

Neues Jahr, neues Glück: Hast du dir auch viel vorgenommen für heuer, um gesünder, produktiver und ganz allgemein erfolgreicher zu werden? Gratuliere! Und wie lange wirst du durchhalten? Egal welche Ideale, Ziele und Vorstellungen du hast, wenn du dir zu viel auflädst, nicht recht lange. Manchmal brauchst du zum Weiterkommen gar nicht mehr tun, sondern weniger von bestimmten Dingen. Und das geht nur, wenn du eins beherrscht: Nein sagen.


Wenn du weiterkommen willst, solltest du …

1. Nein sagen zu einem ungesunden Lebensstil

Wenn du im Leben vorankommen willst, ist das der Startpunkt. Zuerst kommst du – deine Gesundheit und dein Wohlbefinden –, alles andere kommt danach. Achte auf zwei Dinge:

  • Ernähre dich gut.
  • Halte dich körperlich fit.

Winzige Schritte sind besser als gar nichts zu tun. Du wirst dir selber einmal dafür danken.

2. Nein sagen zu kurzfristigem Denken

Erfolgreiche Menschen setzen sich langfristige Ziele. Solche Ziele ergeben sich aus vielen kleinen, täglichen Handlungen. Es geht nicht um sporadische Verhaltensweisen, sondern um welche, die zur Gewohnheit werden. Weil es ein Unterschied ist, ob du dich z. B. nur für den Sommer-Body trimmst, oder ob du dich dauerhaft fit hältst, weil dich das als Person ausmacht.

3. Nein sagen zur Kleinmacherei

Die Angst davor, zu weit zu gehen, hindert uns oft davor, weit genug zu gehen!

Wenn du nie versuchst große Herausforderungen anzunehmen oder deine (unrealistischen) Träume zu verwirklichen, wirst du nie dein volles Potenzial entfalten. Und andere werden nie davon profitieren, was du alles hättest tun und erreichen können. Also, formuliere deine Ideen und Ziele laut. Fürchte dich nicht vor dem Scheitern; und schon gar nicht vor Erfolg.

4. Nein sagen zu Ausreden

Egal wie dein Blatt aussieht, es geht darum, wie du die Karten ausspielst.

Von wo auch immer du startest und mit welchen Schwierigkeiten oder Rückschlägen du konfrontiert wirst. Mach dir bewusst, dass du die Verantwortung dafür trägst, was als nächstes passiert. Das ist beängstigend und aufregend zugleich. Aber der einzige Weg vorwärts. Ausflüchte, Ausreden und Schuldzuweisungen limitieren und halten dich davon ab zu wachsen – persönlich und professionell. Du wirst nicht gelebt. Lebe dein Leben. Kein anderer tut es für dich.

→ Lies hier weiter, wenn du einen Leitfaden dafür haben möchtest: Der Kapitän bin ich: 5 Fragen, um erfolgreich durchs Leben zu navigieren

5. Nein sagen zu starren Mustern

Du glaubst, deine Fähigkeiten und Intelligenz sind fix vorgegeben? Du glaubst, Talent allein genügt für Erfolg? Blödsinn. Investiere in dich selbst. Täglich. Zeit. Geld. Alles, was dir hilft zu „wachsen“. Eigne dir Wissen an, tue oder lerne neue Dinge und öffne deine Wahrnehmung für alles, was dich weiterbringen kann. Denk dran: Wer du heute bist, ist nicht dieselbe Person, die du morgen noch sein musst.

6. Nein sagen zu Gurus und ihren Geheimrezepten

Reich werden über Nacht ist ein Mythos. Auch wenn dir das viele selbst ernannte Gurus einreden wollen, Erfolg kommt nicht im Schlaf. Du musst schon etwas tun dafür. Kleine Schritte auf täglicher Basis ergeben am Ende gute Resultate (siehe Punkt 2.). Das ist der Grund, warum du vorausplanen solltest. Aber fokussiere dich auf das, was unmittelbar vor dir liegt und versuche dich jeden Tag nur 1% zu verbessern. Wie viel hast du nach 100 Tagen erreicht?

RADIOINTERVIEW: Sag NEIN! Warum du dich nicht zur Sau machen solltest

 

7. Nein sagen zum Perfektionismus

Die Dinge richtig tun oder die richtigen Dinge tun?

Nie wird etwas perfekt sein, egal wie sehr du dich bemühst. Die Angst vor dem Versagen hindert uns oft daran, Vorhaben anzupacken oder unser Können und das, was wir damit geschaffen haben, in die Welt hinauszutragen. Wenn du wartest, bis alles perfekt ist, werden dir viele Gelegenheiten entgehen. Der Teufel liegt nicht im Detail. Der Teufel liegt im TUN. Trau dich! Tu es einfach, und dann verbessere das Ergebnis (jeden Tag 1%, siehe Punkt 6.).

8. Nein sagen zum Multitasking

Wenn du zig Dinge gleichzeitig tust – es reicht übrigens, wenn du nur daran denkst –, wird dir keines richtig gelingen. Du verzettelst dich. Entscheide dich für eine einzige Sache und widme ihr deine volle Aufmerksamkeit. Ob es eine Geschäftsidee, ein Gespräch, ein Film, oder ein Hobby ist. Sei voll bei der Sache und beschäftige dich immer nur mit einer Aufgabe nach der anderen. Das ist eine Grundvoraussetzung um weiterzukommen.

→ Warum Fokussieren wichtig ist und wie du dich besser konzentrieren kannst, erfährst du in diesem Artikel: Konzentration, bitte!   

9. Nein sagen zum Kontrollzwang

Verabschiede dich von der Vorstellung, dass du alles kontrollieren kannst. Weil du es nicht kannst. Glaubst du nicht? Dann versuch jetzt nicht an einen rosaroten Elefanten zu denken … ;). Vergeude keine Zeit mit Dingen, auf die du keinen Einfluss hast, beschäftige dich damit, was du beeinflussen kannst. Mach dir bewusst, dass das einzige, was du wirklich in der Hand hast, deine eigene Einstellung ist. Bist du ein lösungs- oder ein problemorientierter Mensch? Nur das Erste bringt dich weiter.  

10. Nein sagen zu Dingen, die deine Ziele behindern 

Erfülle bestimmte Erwartungen aus deinem Umfeld ganz bewusst nicht. Fremde Forderungen solltest du vor allem dann ablehnen, wenn sie deinen Zielen im Weg stehen. Kurzfristig können Freunde, Familie und Kollegen verständnislos reagieren. Langfristig lohnt sich die Abgrenzung aber nicht nur für dich, sondern auch für die anderen. Nein sagen ist nicht egoistisch. Was willst du anderen geben, wenn du dir selbst nichts gibst?

11. Nein sagen zu den falschen Wegbegleitern

Schau dir deine Freunde an: Du bist die Schnittmenge der fünf Leute, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Ihre Eigenschaften, Anschauungen und ihr Verhalten färben auf dich ab. Manche sind erfahrener, engagierter, positiver eingestellt etc. als andere. Wenn du mehr Zeit mit Leuten verbringst, die dir „hinterherhinken“ oder deine Vorhaben schlechtreden, werden deine Bemühungen automatisch nachlassen. Umgekehrt profitierst du von Leuten, die dir etwas voraushaben, die sich mit dir gemeinsam weiterentwickeln oder dich darin bestärken.

12. Nein sagen dazu, „Everybody’s Darling“ zu sein

Ob du mich magst oder nicht, Hauptsache, du kennst mich.

Du kannst es nicht allen recht machen. Sieh dich selbst im Sinne einer Marktnische: Du wirst nie den gesamten Markt dazu bringen, dich zu mögen, egal was du tust. Das ist natürlich und du brauchst dich nicht dafür rechtfertigen. Sei authentisch, bleib wer du bist und biete denen einen Nutzen mit deinem Tun, die ihn wollen. Mach dir bewusst, dass eine wachsende Zahl an Kritikern auch heißt, dass das, was du tust, wichtig ist. Sonst würden sie sich gar nicht damit beschäftigen.

13. Nein sagen zur Abhängigkeit von Unterhaltungsmedien

Der hemmungslose Konsum von Fernsehen und Internet ist eine Krankheit der modernen Gesellschaft. Beides kann dein Leben bereichern, sollte es aber weder dominieren noch steuern. Nütze es nicht dafür, dem Alltag zu entkommen. Wenn deine Vorhaben nicht unmittelbar davon abhängen, solltest du es auf ein gesundes Maß reduzieren oder ganz aufgeben. Du wirst staunen, wie viel Zeit du plötzlich für die Dinge hast, die wirklich wichtig für dich sind.

Sag nicht Ja, wenn du Nein sagen willst

Nein sagen kann schwerfallen. Du hast Angst etwas zu versäumen, egoistisch zu wirken oder abgelehnt zu werden? Was immer der Grund ist: Du musst dich entscheiden. Ein gutes Schwein frisst alles, sagt jemand, der nicht wählerisch ist. Und der den Weg des geringsten Widerstands geht.

Ist das der Weg ist, der dich weiterbringt? Deine Entscheidung. Ich sage dir nur: Sei wählerisch, ein gutes Schwein frisst nicht alles. Ein gutes Schwein kann Nein sagen.

Wie du dich nicht zur Sau machen lässt? Jetzt RADIOINTERVIEW anhören!

Dieser Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade Entscheidungen von Zielbar. #entscheidungtreffen

Erzähle uns von deinen Erfahrungen

Kommentare

Dich interessieren womöglich auch diese Artikel:

GIB DEM AFFEN KEINEN ZUCKER! Verantwortung macht das Leben süß

Beim Familienessen, beim Bäcker an der Ecke, an der Supermarktkasse … süße Verführungen lauern immer und überall. Geben wir ihnen nach, dann füttern wir den inneren Schweinehund. Später wundern wir uns, wenn das ausgefressene Tier unseren Zielen im Weg steht. Dass das nicht nur für Fastengebote, sondern für ALLE Vorhaben im Leben gilt, hat mir dieser Selbstversuch gezeigt …

DAS KANNST DU DIR SCHENKEN! Warum schenken Typsache ist und wie du das passende Geschenk findest

„Schenken heißt, einem anderen das geben, was man selber gern behalten möchte“, so lautet ein bekanntes Zitat. Vergiss dabei nur nicht, dass jeder anders ist und anderes mag: Eine Topfpflanze für den Technikfreund? Der Fallschirmsprung für den ängstlichen Stubenhocker? Das kannst du dir schenken! Lies weiter, wenn du wissen willst, wie du die Geschenkauswahl richtig angehst …

Seite 1 von 812345...Letzte »
DER KAPITÄN BIN ICH: 5 Fragen, um erfolgreich durchs Leben zu navigieren

DER KAPITÄN BIN ICH: 5 Fragen, um erfolgreich durchs Leben zu navigieren

DER KAPITÄN BIN ICH!

5 Fragen, um erfolgreich durchs Leben zu navigieren

„Wie erreiche ich meine Ziele?“ ist eine der meistgestellten Fragen in Seminaren. Wer die Suchmaschine Google bemüht, bekommt darauf binnen 0,27 Sekunden ungefähr 120.000 Antworten. Viele machen sich damit auf den Weg zum Erfolg. Vermeintlich gut ausgestattet geraten sie trotzdem in Seenot. Warum das so ist? Weil sich’s ohne Navigation schwer steuern lässt. Stell dir die 5 zentralen Fragen, bevor du zum „Törn deines Lebens“ aufbrichst.

Ich habe mir diese Fragen konkret in einem Selbstversuch zur Fastenzeit gestellt – mit Erfolg: Gib dem Affen keinen Zucker.


1. Wie bist du eingestellt?

Dein Ziel hast du schon klar vor Augen. Du möchtest ein bestimmtes Ergebnis einfahren. Erfolgreich bei einem Vorhaben sein. Eine kniffelige Situation lösen. Was immer es ist, die Reise dorthin beginnt bei deiner Einstellung.

Gehen wir davon aus, dass du deinem Ziel gegenüber tipptopp eingestellt bist. Das heißt, du legst eine absolut und ausnahmslos positive Haltung an den Tag, was das Ergebnis angeht. Damit hast du schon zur Hälfte gewonnen. 50% deines Erfolges hängen von der Einstellung ab, mit der du an eine Sache herangehst!

Das Gegenteil ist der Fall, wenn deine Einstellung negativ ist. Der kleinste Funke Zweifel kann schon genügen, um in den Minusbereich zu rutschen. Gedanken wie „Das ist unrealistisch“, „Das ist mühsam“, „Das hat noch nie jemand geschafft“, „Warum sollte gerade mir das gelingen?“ sind eindeutige Anzeichen dafür. So kommst du deinem Ziel nicht näher.

2. Wo liegt der Fokus?

Wohin ist dein Blick gerichtet? Wem schenkst du Beachtung? Was fokussierst du? Du kannst top eingestellt sein; wenn dein Fokus negativ ist, rückt das Ziel in weite Ferne. Achte darauf, was im Zentrum deiner Aufmerksamkeit steht, denn das ziehst du an. Also

  • ENTWEDER: Die Lage ist besorgniserregend, die Sache ist gefährlich, mein Chef ist ungerecht, das Problem ist …
  • ODER: Das ist die Situation. Was ist die Lösung?

Du bekommst nicht das, was du verdienst. Du bekommst das, worauf du dich fokussierst!

3. Wer trägt die Verantwortung?

Es kann passieren, dass du dein Ziel auch einmal aus den Augen verlierst. Denn der Weg dorthin ist wie eine Schifffahrt auf hoher See: In steten Wellenbewegungen geht es auf und ab. Wer ist dafür verantwortlich den Kurs zu halten? Ganz klar: Du selbst!

Es hilft nicht, in brenzligen Situationen danach zu fragen, warum ein Problem aufgetreten ist und wer daran Schuld hat. Das gilt umso mehr für äußere Störfaktoren, die du gar nicht beeinflussen kannst. Viel wichtiger ist, wie du mit solchen Situationen umgehst: Unternimmst du alles in deiner Macht Stehende, oder lässt du den Kahn untergehen? Lernst du zu schwimmen, oder ertrinkst du im Selbstmitleid? Die Verantwortung für das Ergebnis liegt letztlich immer bei dir. Bist du bereit dafür?

4. Was hat Priorität?

Dein Ergebnis hängt außerdem ganz wesentlich davon ab, ob und wie du Prioritäten setzt. Das heißt, deine Prioritäten ergänzen bzw. beeinflussen deine Einstellung. Das gilt sowohl positiv, wie negativ.

Beispiel: Ist deine Priorität die Familie, frage dich, wie dein Ziel oder gewünschtes Ergebnis mit Familie zusammenhängt und wie sie dazu stehen. Passt die Familie nicht ins Bild von deinem Ziel, oder unterstützen sie dein Vorhaben nicht, wirst du es schwer haben. Deine (positive) Einstellung bekommt ein Leck.

Wichtig ist, schon im allerersten Schritt festzulegen, was dir wichtig ist, wovon du am meisten brauchst. Wenn du etwas planst, dann folge der Priorität, die es für dich hat. Nur so gelingt es dir, langfristig an deinem Erfolg zu arbeiten, ohne Schiffbruch (oder ein Burnout) zu erleiden.

In der Praxis kann das so aussehen:

  • Priorität A: Zeit für dich selbst (du spielst schließlich immer die Hauptrolle in deinem Leben);
  • Priorität B: Zeit für Familie (wenn dir das Thema wichtig ist); und erst danach
  • Priorität C: Termine, die dich deinem Ziel näherbringen.

5. Wer trifft bei alldem die Entscheidung?

Der letzte entscheidende Faktor ist deine Entscheidungsbereitschaft. Wer entscheidet darüber, wie du eingestellt bist? Worauf dein Fokus liegt? Ob du Verantwortung übernimmst? Welche Prioritäten du setzt?

Was auch passiert am Weg zu deinem Ziel, du hast es immer selbst in der Hand, zu entscheiden. Du hast die Wahl, ob du positiv eingestellt und fokussiert bist und bleibst und wie du die Situation letztlich löst. Alles ganz allein deine Entscheidung. Das macht niemand für dich. Du wirst nicht gelebt. Lebe dein Leben! Der Kapitän in deinem Leben bist DU!

Viel Erfolg!

Schau dir ☞ hier in der Grafik an, wie die 5 Fragen den Weg zu deinem Ziel beeinflussen.

Erzähle uns von deinen Erfahrungen

Kommentare

Astrid Kutrzeba

Astrid Kutrzeba

Autorin

Mehr erfahren  I  Email versenden

Diese Artikel können für dich auch interessant sein:

GIB DEM AFFEN KEINEN ZUCKER! Verantwortung macht das Leben süß

Beim Familienessen, beim Bäcker an der Ecke, an der Supermarktkasse … süße Verführungen lauern immer und überall. Geben wir ihnen nach, dann füttern wir den inneren Schweinehund. Später wundern wir uns, wenn das ausgefressene Tier unseren Zielen im Weg steht. Dass das nicht nur für Fastengebote, sondern für ALLE Vorhaben im Leben gilt, hat mir dieser Selbstversuch gezeigt …

mehr lesen
Seite 1 von 612345...Letzte »

Hilft dir der Beitrag? Sags weiter!

Umsetzungs-Tipps, die dir sonst keiner gibt!

Hol dir das Know-how von Marcus Kutrzeba zu Einstellung, Verkauf und Kommunikation ca. einmal monatlich direkt in dein Postfach.

Du bist dabei!